LABOR CIRQUE

DOKUMENTARFILM

„Schuster, bleib bei deinen Leisten“, sagt der Volksmund - das Labor Cirque setzt jedoch auf das komplette Gegenteil. Das Zirkusprojekt vereint Musiker, Artisten, Tänzer und Schauspieler, die zwei Wochen lang die Rollen tauschen und sich gegenseitig in ihren neuen Disziplinen trainieren. Der intensive kreative Austausch gipfelte 2014 in einer Aufführung zum Thema Trennung mit dem Titel „Ganz kaputt“ unter der Leitung des Regisseurs Tobias Wegner.

Um auf dieses Projekt aufmerksam zu machen und dafür zu werben, gab das ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln sowohl einen Dokumentarfilm als auch einen Trailer und einen Film über den finalen Auftritt in Auftrag. Ulrich Laven begleitete den Schaffensprozess von Beginn an, interviewte die Künstler und Organisatoren und stellte die neuen Horizonte, aber auch Hürden heraus, die sich den Mitwirkenden während des spartenübergreifenden Projekts eröffneten, bzw. in den Weg stellten. Herausgekommen sind drei in ihrer Machart sehr unterschiedliche Filme, die jedoch alle den besonderen Zauber übermitteln, der entsteht, wenn kreative Köpfe aufeinandertreffen und Neues schaffen.